Maissau

Ein wunderbares Landschaftsbild, welches das Weinviertel widerspiegelt, bietet Maissau – es liegt an den Füßen des Mannhartsberges und trennt das Weinviertel vom Waldviertel. Das pannonische Klima, welches nur in einem kleinen Teil Österreichs herrscht, macht die Weinkultivierung für uns optimal. Besonders in Maissau spielt der Weinbau eine zentrale Rolle. Die Bodenbeschaffenheit und die Flora schaffen optimale Bedingungen für den Weinbau. Circa auf der Höhe von Retz und Maissau, bis südlich zur Donau reicht die pannonische Florenprovinz – im Waldviertel wird deswegen kaum Wein angebaut, obwohl es unmittelbar daneben ist – doch die dortige Bodenschaffungen und Florenprovinz ermöglichen dies nicht wirklich. Maissau wurde das erste Mal im Jahre 1114 urkundlich genannt und dazu gibt es Interessantes aus der Geschichte. Kastellan Otto von Mödling übergab dem Stift Klosterneuburg sein gesamtes Gut, welches er zu Maissau besaß, dazu gehörten auch ein Weingarten und Menschen – beziehungsweise Hörige.

Hörige:
Personen, die von einem Grundherrn abhängig waren und somit auch an dessen gehörendem Land gebunden waren. Sie hatten eine Schollenpflicht -> Bindung eines Bauern an sein Gut und damit an den Gutsherren. Diese Personen wurden mit dem Land von Kastellan mitüberliefert und namentlich festgehalten. Die Urmaissauer hießen: Sigihard, Adalmuot, Ortwin, Erwin und Engelburgis.

Das Amethystvorkommen in Maissau ist weltweit eines der größten zugänglichen ihrer Art. In Maissau ist dies in Form eines Museums erkundbar. Ein einmaliges Erlebnis mit interessanten Einblicken. Die Ortschaft Maissau hat sehr viel zu bieten und ermöglicht einen beeindruckenden Blick über das weite Land.

maissau




Die Kommentare wurden geschlossen